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Mahamat-Saleh Haroun
Mahamat-Saleh Haroun
Biografie
Mahamat-Saleh Haroun, geboren im Tschad, gehört zu den bekanntesten Filmemachern Afrikas. Im Jahr 1999 drehte er seinen ersten Spielfilm BYE-BYE AFRICA. Weitere bedeutende Werke umfassen DARATT - DRY SEASON (2006, Sonderpreis der Jury in Venedig), A SCREAMING MAN (2011, Preis der Jury in Cannes) und GRIGRIS (2013, Vulcain-Preis in Cannes). Sein erster Dokumentarfilm, HISSEIN HABRÉ, A CHADIAN TRAGEDY, wurde 2016 in Cannes gezeigt. LINGUI, THE SACRED BONDS (2021) wurde vom National Board of Review 2022 zu einem der besten ausländischen Filme gekürt. Haroun wurde in New York mit zwei Retrospektiven geehrt und erhielt den Robert-Bresson-Preis (2010) und die Fellini-Medaille von der UNESCO (2013) für sein Gesamtwerk.
Filmografie
Maral Tanie (1994): Drehbuch, Regie
Grigris (2013): Drehbuch, Regie
Daratt (2006): Drehbuch, Regie
Abouna (2002): Regie, Drehbuch
SOUMSOUM, LA NUIT DES ASTRES (SOUMSOUM, THE NIGHT OF THE STARS) (2026): Regie
Titelbild: An announcement about the construction of Ciné Guimbi in Burkina Faso. (Photo: Marilia Guiraud/Ciné Guimbi)