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Faro - la reine des eaux

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Filmplakat

Filmstill Dorfchef

Filmstill

Credits

Titel: Faro - la reine des eaux

Produktionsland: Mali; Frankreich; Deutschland

Erscheinungsjahr: 2006

Format: 35 mm

Farbe: Farbe

Sprachfassung: OF m. dt. UT

Länge: 97 Minuten

Regie: Traoré, Salif; Lorelle, Olivier

Drehbuch: Traoré, Salif

Kamera: Gauthier, Jean-Pierre

Schnitt: Budin, Laure

Ton: Roy, Jean-Sébastien

Darsteller: Kouyaté, Sotigui; Traoré, Fily; Mpambara Michel Diarra, Maimouna Hélène Diarra; Koné, Djénéba; Dembélé, Habib

Inhalt

Der Film spielt in einem Dorf am Fluss, wo verschiedene Ethnien als Fischer, Bauern, Viehzüchter und Handwerker  zusammenleben. Zanga, der unehelich geboren wurde, ist als Kind vor den Anfeindungen in dem Dorf in die Stadt geflohen. Dort hat er studiert und als Ingenieur gearbeitet bis er eines Tages zurückkehrt, um herauszufinden, wer sein Vater ist. Nach seiner Ankunft kommt es zu unerklärlichen Zwischenfällen im Dorf. Im Fluss tauchen ungewöhnliche Strudel auf und die Fischer trauen sich nicht mehr hinaus aufs Wasser. Sie glauben, dass der Flussgeist Faro grollt, weil Zanga wieder aufgetaucht ist. Der junge Ingenieur glaubt nicht an die überlieferten Zaubergeschichten und entwirft stattdessen Pläne für den Bau eines Damms, der den Fluss kontrollieren und damit den Fischfang sichern soll. Aber Zangas Widersacher wollen davon nichts wissen und der Dorfchef fürchtet um seine Position...
Salif Traoré plädiert mit seinem ersten Langspielfilm "für die Rechte der Frauen und der Kinder in einer von Traditionen geprägten afrikanischen Gesellschaft; sie sind den Launen der Männer ausgesetzt ohne die geringste Chance zu haben, ihren Standpunkt durchsetzen zu können." Salif Traoré hat für seinen Film die malischen Schauspieler Sotigui Kouyaté und Habib  Dembélé gewonnen, die auch schon mit dem bekannten englischen Theaterregisseur Peter Brook zusammen gearbeitet haben.



 

Titelbild:  The Western Sahara international film festival © FiSahara | Alberto Almayer